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F1 2013 für Mac

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Softonic-Testbericht

Heiße F1-Rennaction in modernen oder historischen Boliden

Wer den besten Formel-1-Simulator am Matkt sucht, wird um F1 2013 kaum herum kommen: ein ausgereiftes Produkt, mit exzellenter Grafik und hervorragender Spielbarkeit. Noch dazu kann sich der Spieler hinter Steuer historischer Boliden schwingen.

Die Spiel-Modi: Karriere, Szenario und Classics

F1 2013 bietet Spielmodi für jeden Geschmack: Sprints, Timeruns (Zeitfahren, Time Attack), lokale oder Online-Mitspieler als Gegner oder Partner, einen neuen Klassikmodus und eine Rennfahrer-Karriere.

Zu Beginn des Spiels führt der Young Driver Test in die Welt der Formel 1 ein - mit Tutorials, die den Zweck der verschiedenen Reifenarten, die Verwendung des Energierückgewinnungs-Systems, des beweglichen Heckflügel und mehr erklären. Auf der Piste muss der Pilot seine Fähigkeiten beweisen und die Aufmerksamkeit von F1-Teams erlangen, die ihn unter Vertrag nehmen könnten.

Die Karriere beginnt in einem kleinen Team. Es gilt, eine erfolgreiche Saison zu absolvieren, um das Interesse der renommierten Rennteams zu wecken. Man kann sich dann für einen Wechsel entscheiden oder versuchen, mit dem eigenen Team höhere Ziele zu erreichen. In jedem Fall lautet das Ziel: Weltmeister werden. Die Karriere selbst dauert ziemlich lang. Wer nur eine Saison mit weniger Zeitaufwand spielen möchte, kann mit der Season Challenge eine Meisterschafts-Saison in 10 Rennen bestreiten. F1 2013 ist offiziell von der FIA lizenziert. Damit entsprechen die Teams, Fahrer und Strecken exakt denen des realen Formel-1-Zirkus.

Eine weitere interessante Variante des Spiels ist der Szenario-Modus. Dabei wird der Spieler mit den verschiedensten Herausforderungen aus der Karriere eines Piloten konfrontiert: Man absolviert Tests für junge Piloten, setzt sich innerhalb des eigenen Rennstalls durch, meistert allerlei Herausforderungen eines Fahrers, der um WM-Punkte ringt und diejenigen eines Piloten, der dabei ist, sich aus dem Renngeschehen zurückzuziehen.

Die wichtigste Neuerung bei F1 2013 ist allerdings der Classics-Modus. Hier spielt man mit Autos und Fahrern, die in den Achzigerjahren Geschichte geschrieben haben. Racer-Legenden wie Alain Prost, Michael Schumacher, Damon Hill, Emerson Fittipaldi, Nigel Mansell, Gerhard Berger und Mika Häkkinen sind in den entsprechenden Rennwagen wie etwa Lotus, Ferrari und Williams am Start.

Die Rennen im Classics-Modus werden stilecht auf den historischen Rundkursen von Jerez, Brands Hatch oder wahlweise auf den Circuits der Saison 2013 ausgetragen. Die Autos der 80er Jahre fahren sich dabei ganz anders als die modernen Rennboliden. Wen der Classics-Modus begeistert, kann zur Variante "Classic Edition" greifen. Damit bekommt er dann auch noch die Autos und Fahrer der Neunzigerjahre spendiert.

Auf der Piste

Hinsichtlich des Gameplays gibt es keine großen Änderungen gegenüber der letzten Auflage. Die Steuerung präsentiert sich unverändert und das Gefühl für das Auto ist sehr gut.

Kleine Verbesserungen gibt es bei der Fahrlinie. Bevor der Spieler auf die Strecke startet, tunt man gemeinsam mit dem Ingenieur das Fahrzeug. Dabei stellt man etwa Abtrieb, Fahrwerk, Spoiler, Bremskraftverteilung, Getriebeübersetzungen und vieles mehr ein.

Während des Rennens erhält der Pilot Anweisungen und Infos von der Crew aus der Boxengasse: die Position der direkten Konkurrenten oder die Abnutzung der Reifen kommen direkt über den Helm ins Cockpit. Die Rennstrategie passt man dementsprechend an.

In F1 2013 gelten alle Regeln der realen Meisterschaften, inklusive Strafen für Vergehen wie das Schneiden von Kurven oder gefährliche Vergehen.

Die Grenze zwischen Spiel und Realität

Die Grafik von F1 2013 ist herausragend und zeigt viel Liebe zum Detail. Die Autos und Strecken sind perfekt dargestellt. Das tolle Gefühl für die Geschwindigkeit und die realistischen Lichteffekte, gerade bei Regenrennen, begeistern beim Spielen.

Verbesserungsfähig hingegen sind die Schäden nach Kollisionen, die meist weniger stark ausfallen, als es der Crash vermuten läßt.

Fazit: Eine ausgereifte F1-Simulation

Schon F1 2012 war eine herausragender Simulator. Die neue Version ist keine große Revolution, sondern wurde in vielerlei Hinsicht verfeinert und verbessert. Codemasters hat dem Spiel noch mehr Abwechslung verliehen, gerade mit den Modi Szenario und Classics. Vor allem Classics bietet ein komplett anderes Fahrerlebnis.

Das Fahrgefühl wurde weiter perfektioniert, Grafik, Sound, Fahrphysik und Gameplay sind herausragend. Das macht F1 2013 zu dem Formel-1-Simulator. Für Motorsportfans ein absolutes Muss.

Vorteile

  • sehr überzeugendes Fahrgefühl
  • viele Spielmodi
  • rassige Simulation
  • neue Modi: Szenario und Classics

Nachteile

  • Kolissionsschäden verbesserungsfähig
  • klassische Autos schwer zu fahren
  • viele namhafte Piloten der 80er fehlen
  • keine WM im Classics-Modus

Auch für andere Systeme verfügbar


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